Empfehlungen zum Schutz vor hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (EMF)
im eigenen Wohn- und Arbeitsbereich
A Messung
- Eine Messung gibt Klarheit über die Quellen und die Stärken der EMF. Sie können dazu einen Baubiologen beauftragen oder sich selbst ein Messinstrument anschaffen. Wir persönlich haben sehr gute Erfahrungen mit dem Hochfrequenz-Analyser HF 32D, zu beziehen z. B. beim Ingenieurbüro Oetzel in Kassel für knapp 170 €, siehe www.umweltanalytik.com/ing106.htm. Man braucht kein Ingenieur zu sein, um die Messungen richtig durchzuführen. Es liegt eine gut verständliche Bedienungsanweisung bei, s. www.umweltanalytik.com/daten/hf32d.pdf.
- Beachten Sie, dass sich die Strahlung in Ihrer Wohnung oder an Ihrem Arbeitsplatz plötzlich „über Nacht“ ändern kann, weil beispielsweise
- Ihr Wohnnachbar sich ein Schnurlos-Telefon oder ein kabelloses Übertragungssystem fürs Internet angeschafft oder er deren Standort verändert hat
- eine Mobilfunk-Sendeanlage in Ihrer Umgebung in Leistung oder Strahlungsrichtung verändert oder neu installiert wurde
- Ihr Nachbar seine langen Handygespräche nun nahe Ihrer Wand führt.
B Schnurlos-Telefone
- Verwenden Sie nach Möglichkeit keine Schnurlos-Telefone!
- Ersetzen Sie diese durch handelsübliche Telefone, in die keine Sender eingebaut sind. Bei Bedarf kann man problemlos auch mehrere Telefone mit gleicher Nummer in der Wohnung installieren (lassen). Lieber eine lange Leitung als ein langes Leiden!
- Falls Sie doch auf das Schnurlostelefon ungedingt angewiesen sind, verwenden Sie nur eins, dass nicht 24 Stunden am Tag strahlt, sondern dessen Strahlung reduziert wird, wenn das Handy in der Basisstation liegt. Verbannen Sie die strahlende Basisstation an einen Ort, in dessen Nähe Sie sich nur selten aufhalten!
- Der Bericht einer betroffenen Ärztin in www.itas.fzk.de/tatup/083/kapp08a.htm#[4 (in Punkt 5) wie auch die humoristische Reportage einer vom angeblichen „Burnout-Syndrom“ betroffenen Patientin sollte Sie von der Schädlichkeit des Schnurlos-Telefons überzeugen:
C Funk-Übertragungssysteme
Lieber eine lange Leitung als ein langes Leiden! Oder mit dem Worten o. g. Patientin:
„Lassen Sie die Finger von dem ganzen Drahtlos-Kram!“
D Mobil-Telefone
- Nach Möglichkeit nur Festnetz-Telefon benutzen!
- Ist jedes Handy-Gespräch es wirklich wert, sich das Blut schädigen zu lassen und sein Krebsrisiko zu erhöhen? (Den Anlass zu dieser Webseite gab auch das plötzliche Auftreten eines Gehirntumors bei einer lieben Bekannten, der trotz OP zu ihrem Tode führte! Sie hatte sehr viel mit dem Handy telefoniert.)
- Manche Handys sind zur Hörerseite hin schwach abgeschirmt, während sie zur anderen Seite mit voller Leistung strahlen – direkt auf den, der sich neben Ihnen befindet! Also lassen Sie sich nicht verstrahlen und verstrahlen Sie nicht andere!
E Mikrowellenherde
Alle bisher von mir überprüften Mikrowellenherde waren undicht! Sie strahlten vorn aus dem nur wenig abgeschirmten Fenster mit sehr, sehr hoher Leistungsflussdichte aus – genau dort, wo man sich gewöhnlich aufhält. Die Strahlung erhöht sich zusätzlich noch bei schadhaften Dichtungen. Besser auf Mikrowellenherde ganz verzichten, zumal der Wissenschaftler Hertel keinen Zweifel hat: "Mikrowellen machen Krebs", s. www.tolzin.de/mikrowelle/index.htm.
D Abschirmung gegen hochfrequente Felder von außen
Wir wohnen weniger als 200 m von den Mobilfunk-Sendemasten auf der Grimmer Straße entfernt – zwei weitere stehen zusätzlich im Umkreis von 500 m!!! Einer österreichischen Studie zufolge, siehe www.elektrosmognews.de/news/20080222_Oberfeld_kurz.pdf hätten wir damit mindestens ein 121-faches höheres Risiko, an Gehirntumor und ein 23-faches höheres Risiko an Brustkrebs zu erkranken!!!
Verständlicherweise wollen wir aber nicht unfreiwillige Teilnehmer und Opfer einer Studie werden, die in ein paar Jahren feststellen muss, dass auch in Deutschland die Strahlung, die von den Mobilfunksendern ausgeht, Krebs erzeugt. Deshalb haben wir genau das getan, was Herr Schmitt aus Weilersbach auch getan hat – wir nahmen den Schutz unserer persönlichen Gesundheit selbst in die Hand.
Um Klarheit zu bekommen, kauften wir das o. g. Messinstrument und das zusätzliche Dämpfungsglied DG20, um den Messbereich von 2.000 auf 200.000 Mikrowatt pro Quadratmeter erweitern zu können.
Dann erschraken wir, als wir am Bett Strahlungswerte von über 1000, an anderen Stellen in der Wohnung sogar Spitzenwerte von 3.500 Mikrowatt pro Quadratmeter entdeckten!
Die Baubiologen empfehlen aus gesundheitlichen Gründen vorsorglich, dass im Wohnbereich ein Wert von 1 (ein) Mikrowatt pro Quadratmeter nicht überschritten werden sollte!
So besorgten wir uns zu unserem Schutz preiswerte Alufolie und schirmten insbesondere die Wände in Richtung Mobilfunksender nach außen hin ab (und verkleideten sie anschließend), so dass die schädliche hochfrequente elektromagnetische Strahlung keinen Zugang mehr zu unserer Wohnung hat. Obwohl diese Schutzmaßnahme noch nicht ganz abgeschlossen ist, sind wir doch froh, dass wir jetzt fast überall nur noch Maximalwerte von etwa 20 Mikrowatt pro Quadratmeter haben.
E Viele weitere erschreckende Infos, Berichte und Fakten finden Sie z. B. auch in
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In Australien wurde über rapide zunehmende Hirntumorerkrankungen berichtet. Die Hirntumorstatistik war lange Zeit recht stabil, sie stieg erst in den letzten Jahren mit der sprunghaften Zunahme von Handybenutzung. Allein im Bundesstaat Western Australia soll die Gehirntumorrate bei Männern um 50 % und bei Frauen um 62,5 % gestiegen sein.
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