Auszüge aus ZELLEN IM STRAHLENSTRESS
Warum Mobilfunkstrahlung krank macht – Eckpunkte internationaler Mobilfunkforschung
Herausgegeben im Mai 2009 vom Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V.
Aus dem Vorwort von Seite 4
In der Tageszeitung (TAZ) vom 07.01.2009 stand in dem Artikel „Überleben im Funkloch“ folgende Meldung: „In Deutschland reagieren laut einer Erhebung des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) aus dem Jahr 2006 etwa 6 Prozent der Bevölkerung mit Krankheitssymptomen auf hochfrequente Strahlung. Tendenz steigend. Derzeit seien mehrere tausend Menschen auf der Flucht vor den Strahlen, so eine interne Studie des Amtes. Eine Minderheit, die wächst und in der vernetzten Welt immer weniger Schutzräume findet.“
Aus 1. Mobilfunk im Interessenkonflikt von Seite 5
Es gibt 260 000 Mobilfunk-Sendeanlagen in Deutschland. Fast 90 Millionen Handys, ca. 50 Millionen DECT-Schnurlos-Telefone und WLAN-Anschlüsse strahlen in Haushalten, Schulen, Kindergärten und Betrieben mit gepulster Mikrowellentechnologie.
Politik, Medizin und alle Bürger sind mit einer neuen Situation konfrontiert: Fast alle Menschen sind in der Kombination Handy, WLAN, DECT-Telefon und Mobilfunkbasisstationen einer 24-stündigen Strahlenbelastung durch gepulste Mikrowellen ausgesetzt, die es so bis in die 80er Jahre nicht gab.
Ein normales Großstadtszenario: Die eigene Wohnung wird bestrahlt durch einen Hochfrequenzmix vom benachbarten Mobilfunkmasten, dem Polizeifunk TETRA, digitalem TV, den Strahlungen von DECT-Telefonen und mehreren WLAN-Spots (oft mehr als ein Dutzend) aus den Nachbarwohnungen. Das summiert sich mit der selbstgemachten Bestrahlung aus eigenem Handy-Gebrauch, DECT-Telefon und WLAN. Je nach Wohnlage kommen Belastungen von Radar, Eisenbahnstrom und Hochspannungsleitungen hinzu, dazu der gesamte Niederfrequenzbereich aus dem Hausstrom. Keine Gesundheitsbehörde erfasst die Summe und Wirkungen dieser Strahlenbelastung.
Aus 2.2 UMTS: Technik der totalen Bestrahlung von S. 17
… Mit Hochdruck wird die UMTS-Technik vermarktet, sie geht über das Telefonieren hinaus: Filme herstellen, anschauen und tauschen, Musik anhören und herunterladen. TV und Internet auf dem Laptop und Handy. … In der Summe bedeutet dies, dass wir 24-Stunden lang einer Wolke künstlich erzeugter Strahlung ausgesetzt sind. … In der Bundestagsdrucksache 16/1701 vom 6.6.2006 wird festgestellt, dass noch keine belastbaren Untersuchungen zu UMTS vorhanden sind. UMTS wurde trotzdem zugelassen. … UMTS bedeutet einen Sprung in der Dichte der elektromagnetischen Felder. Um höhere Datenmengen an den Verbraucher zu bringen, müssen von jedem der vier Betreiber in den Großstädten alle 300 Meter Sendestationen errichtet werden, …
Aus 2.4 Die Hemmung eines DNA-Reparaturmechanismus von S. 17
Ein weiteres gesichertes Studienergebnis zur UMTS-Technologie kommt von der russisch-schwedischen Forschergruppe an der Universität Stockholm …: „Die erhaltenen Forschungsresultate unterstützen die Hypothese, dass UMTS-Mikrowellen aufgrund ihrer Signalcharakteristik Zellen noch stärker beeinflussen als GSM-Mikrowellen.“
Aus 2.5 Die Schwächung des Immunsystems und erhöhte Krebsgefahr … von Seite 19 und 20
Ärzte aus der Stadt Kempten untersuchten vor Inbetriebnahme eines Senders und fünf Monate danach (im Mai 2007) 25 Anwohner mit diesem Ergebnis: Betroffen machen muss weiterhin auch der doch beträchtliche nächtliche Melatoninabfall unter vermehrter Mobilfunkexposition. Um annähernd die Hälfte des Ausgangswertes bei mehr als der Hälfte des Kollektivs (56 %). Melatoninmangel ausgelöst durch elektromagnetische Felder kann Ausgangspunkt vieler Erkrankungen sein, nicht nur von Erschöpfung, Kopfschmerzen, auch die Tumorüberwachung könnte durch die verminderte Melatoninausschüttung beeinträchtigt werden. Durch den Zusammenhang von Melatonin und Serotonin könnten damit auch depressive Verstimmungen zusammenhängen. Damit wird auch klar, warum die Dauerbestrahlung durch Mobilfunkmasten so schädlich sein kann.
Aus 6.3 Die Konsequenz: EMF löst … eine krankmachende Spirale aus von Seite 40
… Zusammenfassend bedeutet das: die elektromagnetischen Felder greifen in ursächliche lebensnotwendige Prozesse und Strukturen störend ein:
- Die Reparatur von DNA-Schädigungen, die durch das Rauchen, Umweltgifte wie Feinstaub u. a. toxische Stoffe verursacht werden, wird gehemmt.
- EMF erzeugen selbst eine Überproduktion von zellschädigenden Freien Radikalen, die wiederum die DNA schädigen können.
- Die körpereigenen Abwehrstoffe – die Radikalfänger – werden durch EMF geschwächt.
- EMF greifen störend in die Zentrale unseres Stoffwechsels und unserer Energieproduktion ein: sie schwächen die ATP-Produktion.
- Die Hemmung der ATP-Produktion schwächt das Gesamtsystem.
... Die Mobilfunk-Befeldung löst eine krankmachende Spirale aus.
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Verklumpen der roten Blutkörperchen durch Handystrahlung
(„Geldrollenbildung“)
Nur 20 Sekunden Handytelefonat reichen, um das Blutbild sichtbar zu verändern und rote Blutkörperchen zum Verklumpen zu bringen. Der umstrittene Effekt wurde bereits vor Jahren beschrieben, diskutiert und immer wieder angezweifelt und wird nun im Rahmen von "Jugend forscht" erneut bestätigt. Zwei Abiturienten des Gymnasiums Spaichingen, Maria Ritter und Wasgan Wolksi, legten nach zwei Jahren wissenschaftlicher Arbeit im März 2005 ihre Resultate vor. Sie ernteten regional den 1. Preis für Biologie in Freiburg und landesweit den Umweltpreis in Stuttgart. Ja, es stimmt:
Mit dem Handy am Ohr bilden die normalerweise im Plasma frei beweglichen und voneinander losgelösten Blutkörperchen den so genannten Geldrolleneffekt, sehen aus wie Froschlaich, ziehen sich wie magnetisch an, verkletten, verkleben, verklumpen. ...
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