Auszüge aus: Dr. med. Wolf Bergmann, Dr. med. Horst Eger:
MOBILFUNK – AUSWIRKUNGEN AUF DIE MENSCHLICHE GESUNDHEIT
Folgerungen und Forderungen aus ärztlicher Sicht
Herausgegeben im August 2007 von: Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog,
Bismarckstr. 63, 70197 Stuttgart, www.der-mast-muss-weg.de und
Kompetenziniative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie, www.kompetenzinitiative.de
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Grenzwerte für Hochfrequenzbelastung … nachgewiesene biolog. Effekte (Auszüge, S. 26)
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µW/m²
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[Mikrowatt pro Quadratmeter ist die Einheit für die Strahlungsdichte]
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10.000.000
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Grenzwert in Deutschland (2000 MHz, z. B. UMTS)
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9.000.000
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Grenzwert in Deutschland (1800 MHz, z. B. E-Netz und D-Netz)
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4.500.000
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Grenzwert in Deutschland (900 MHz, z. B. D-Netze, Digitaler Bahnfunk)
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850.000
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z. B. Belastung am Kopf durch Handytelefonat
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440.000
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z. B. Belastung durch DECT-Schnurlostelefon in 30 cm Entfernung (Öko-Test 3/1996)
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132.941
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z. B. Belastung im Bus durch ein Handytelefonat in 60 cm Entfernung (EM-Institut)
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100.000
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Grenzwert in China und Russland (Summe Hochfrequenz)
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50.000
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Beeinträchtigte Nervensystemaktivität
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40.000
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Visuelle Reaktionszeit bei Kindern verlangsamt / in Tests geringere Gedächtnisfunktion
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20.000
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Grenzwert in der ehemaligen Sowjetunion
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13.000
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Doppelte Zunahme von Leukämien bei Erwachsenen
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4.000
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z. B. Belastung am Kopf durch Notebook mit WLAN-Steckkarte, in 35 cm Abstand
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1.600
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Motorik-, Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen bei Schulkindern
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1.000
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Im EEG nachweisbare Hirnstromveränderungen; Störungen des Immunsystems
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800
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Gestörter Calcium-Ionen-Austausch
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200
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Signifikanter Anstieg von Krebs im Kindesalter
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10
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Salzburger Vorsorgewert 2002 (Summe GSM in Freien)
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4
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Signifikante Verschlechterung der Schlafqualität
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1
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Salzburger Vorsorgewert 2002 (Summe GSM im Haus)
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0,1
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Salzburger Vorsorgewert 2002 (DECT-Schnurlostelefon)
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- 0,001
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Optimale Funktion eines D- oder E-Netz-Handys gewährleistet!
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Gesundheitsschäden in der österreichischen Gemeinde Müllendorf (S. 17)
Aus den krankenkassenabgerechneten Diagnosen seiner Praxis hat der örtliche Allgemeinarzt Dr. med. Jandrisovits über die letzten 10 Jahre die Entwicklung von Schlafstörung, Tinnitus, Hörsturz und Krebs bei den 1200 Einwohnern dokumentiert. Die Veröffentlichung der Gesundheitsschäden (Stand Januar 2005) gibt Behörden und Betreibern bereits jetzt die Möglichkeit, präventiv zu reagieren. Dr. Jandrisovits ist in Müllendorf seit 1986 als Arzt für Allgemeinmedizin tätig und betreut 90 % der Einwohner. Seit 2002 klagen immer mehr Bewohner über zunächst nicht erklärbare Beschwerden wie Schlafstörungen, Tinnitus und Hörsturz. Der Großteil der Beschwerden bessert sich bei Ortswechsel. In den Jahren 1999 bis 2001 wurden neben dem größtenteils in Hanglage befindlichen Ort an tiefen Punkten des Gemeindegebietes unmittelbar neben Autobahn und Bahnlinie Mobilfunkanlagen für drei Betreiber errichtet. Als besonders bedrückend ist die Entwicklung der neu aufgetretenen nichtkindlichen Krebsfälle zu bezeichnen. Nach einer Latenzzeit von fünf Jahren nach der Installation des ersten Sendemastes haben sich die Indizien verdrei- bis vervierfacht und die Patienten sind zum Diagnosezeitpunkt zunehmend jünger. Lag das Durchschnittsalter 1995 bis 1998 – also vor Aufstellung des ersten Senders – noch bei 67 Jahren, so sank es 1999-2002 auf 60 Jahre und 2003-2004 sogar auf 57 Jahre. Im Jahr 2007 sind in Müllendorf Gerichtsverhandlungen anhängig.
Netanya (Israel) (S. 18)
In der im Journal of Cancer Prevention April 2004 veröffentlichten Studie wurde das Neuauftreten von Krebserkrankungen in der Nähe eines Mobilfunksenders im Vergleich mit einer unbestrahlten Region untersucht. Die Autoren R. und D. Wolf finden bereits nach einem Jahr Laufzeit gegenüber der Gesamtbevölkerung und der Kontrollgruppe vierfach erhöhte Krebsraten bei Frauen, die sich im Folgejahr wiederholt.
West Midlands (England) (S. 19)
... In einer in England durchgeführten Erhebung, an der Dr. John Walker beteiligt war, zeigt sich eine ungewöhnliche Krebshäufung im Bereich der höchsten Strahlungsintensität um eine seit acht Jahren sendende Basisstation. Die Erhebung umfasste insgesamt 314 Personen, 196 weiblichen und 118 männlichen Geschlechts. Auch hier sind die Betroffenen jünger als die in weniger bestrahlten Straßenzügen wohnenden Kranken. Die Untersuchung der Krebscluster [eine größer als erwartete Anzahl von Krebserkrankungen] in Verbindung mit der geschätzten und gemessenen Strahlenintensität wurde von Dr. John Walker bereits mehrfach mit demselben Ergebnis durchgeführt. Sie stellt somit ein probates [bewährtes] Mittel dar, einen Zusammenhang zwischen verabreichter Lebensstrahlendosis und Krebserkrankungen zu erkennen. Im Jahr 2007 schreibt Dr. John Walker: „Ich habe herausgefunden, dass die Krankheitsbilder mit der Lage der höchsten Belastung zusammentreffen.“ In Coleshill hat der Betreiber daraufhin den Sendemast im Frühjahr 2007 abgebaut.
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